Braucht Bad Harzburg ein Einzelhandelskonzept?
Über diese Frage diskutieren wir bei Facebook!
Es ist natürlich gut, wenn der Einzelhandel einer Stadt ein gemeinsames Konzept hat, aber ob das ein Thema für den Bürgermeister ist, oder ob die Parteien da etwas machen können – da melden wir Zweifel an.
Die Politik sollte lieber nichts versprechen, was sie nicht halten kann!
Es geht also darum, wie der Einzelhandel sich selbst helfen kann, und dazu braucht der Handel einerseits seine Nachbarn und andererseits die Verbraucher. Da hat der Bürgermeister Abrahms Recht. Wenn die Kunden alle bei Amazon kaufen, dann kann man dagegen als Rathaus nichts machen.
Der Einzelhandel muss es selbst schaffen, attraktiver als der Online-Handel zu sein!
Wie das gehen kann:
Also erstmal ist es attraktiv in Bad Harzburg zu sein. Also Neubürger weiß unser Geschäftsführer, Klaus Marwede, dass Braunschweig für viele Menschen „der schönste Vorort von Braunschweig“ ist. Da könnte man anknüpfen.
- Gemeinsame Marke nach dem Vorbild der Schloss Arkaden in Braunschweig
- Gemeinsame Kommunikationsplattform (webseite, Newsletter, Facebook …)
- Gutschein-Kette (schon als Stichwort fast selbsterklärend)
- Nicht nur online-Shops. Wir müssen persönliche Geschichten erzählen!
Die Inhaberinnen und Inhaber der Geschäfte machen den Unterschied zu den Schloss Arkaden. Deshalb darf das hier nicht der nächste Online-Shop werden. Wir brauchen kleine Videos mit den Inhabern der Geschäfte. Die müssen wir unter die Leute bringen.
Da müssen wir ansetzen!
Kosten?
Das alles wird nicht passieren, wenn es viel kostet. Deshalb muss das ganze Konzept von Auszubildenden und von Babyboomer-Rentnern im Nebenverdienst umgesetzt werden. Die Organisation wird dabei zunächst Klaus Marwede übernehmen, der sowohl eigene Einzelhandelserfahrung hat als auch im Online-Handel fit ist, aber:
Die Einzelhändler müssen auch selbst Einfluss nehmen!
Loslegen ohne Geld?
Eine Lösung muss ohne das Rathaus und ohne die Politik funktionieren. Allerdings kann ein Bürgermeister so eine Lösung durch Kleinigkeiten unterstützen, indem er z.B. freie Räume bei der KTW oder im Rathaus für ein kleines gemeinsames Büro der Marketing-Gemeinschaft zur Verfügung stellt – oder mal einen Besprechungsraum.
Es soll nur wenig Geld ausgegeben werden, und es sollen Ressourcen genutzt werden, die sowieso vorhanden sind. Jeder bringt das ein, was er leisten kann – Geld, Zeit, Ideen, Reichweite oder Know-how – und gemeinsam entsteht daraus ein tragfähiges Konzept wie in einer Open-Source-Community. Wenn jeder das mitbringt was er kann, dann wird das was!
Das Rathaus brauchen wir dafür jedenfalls nicht!
Wir fangen jetzt einfach an!
Wir sprechen mit den Einzelhändlern und holen uns Feedback ab. Und im Juli geht es dann los mit konkreten Angeboten. Wir denken, dass wir bis dahin auch die eigenen Ideen der Einzelhändler kennen und dass eine frische Gemeinschaft entstanden ist.
Gemeinsam geht was!
Aber das gibt es doch alles schon!
Stimmt. Vieles davon gibt es schon – und das sind alles super Ansätze, aber es fehlt die gemeinsame Identität:
Bad-Harzburg.net will keine Konkurrenz für solche Aktivitäten sein. Wir können alles und jedes gemeinsam tun, und jeder ist willkommen, sich in die Idee einzubringen.
Bad-Harzburg.net will „nur“ eine gemeinsame Marke
für die Herzog-Wilhelm-Straße!
Perspektive für das Projekt
Bis Anfang Juli wissen wir, ob Klaus Marwede die 170 Unterschriften für seine Bürgermeisterkandidatur zusammengekriegt hat. Falls ja, dann hat er noch ein paar andere gute Ideen für die Stadt. Falls nein, dann hat er ganz viel Zeit, um aus Bad-Harzburg.net mit Ihnen und Euch gemeinsam ein Erfolgskonzept für die Stadt zu machen.
Ein Zitat von Klaus Marwede (Provokateur):
Es ist mir zur Not völlig egal, wer unter mir Bürgermeister wird.
