Wir bedanken uns bei denen, die die Bürgerliste gewählt haben, und bei denen die Klaus Marwede ihre Stimme als Bürgermeisterkandidat gegeben haben.
Die Bad Harzburger wollen nicht mit Goslar zusammengehören, und sie wollen nicht mit Goslar gemeinsam die Probleme der Zukunft lösen. Die Zukunft wird erweisen, dass es aber gar nicht anders geht. In diesem Punkt weicht die Bürgerliste nicht von ihrer Einschätzung der Lage ab.
Der Umgang der Parteien in Bad Harzburg mit der AfD ist (insbesondere gemessen am Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt) vollkommen verantwortungslos. Auch in diesem Punkt weicht die Bürgerliste von ihrer Einschätzung der Lage nicht ab.
Wir bedauern natürlich, dass wir mit unseren Argumenten nicht überzeugt haben, aber wir denken auch nicht, dass Demokratie dadurch besser wird, dass man den Bürgern Fakten vorenthält und Nettigkeiten verspricht, wenn die Gesamtumstände so schwierig sind, wie sie in der Tat ja sind.
Wenn die Goslarsche Zeitung in den nächsten Tagen schreibt, dass wir uns der Zeitung gegenüber nicht äußern werden, dann stimmt das so.
Und das waren die Themen im Wahlkampf:
Die Bürgerliste Bad Harzburg ist Anfang 2026 mit dem Gedanken in den Wahlkampf eingetreten, dass 7 Rathäuser für 124.000 Einwohner im Landkreis Goslar zu viel ist. Eine konkrete Analyse ergab bald, dass hier eine der Ursachen für die hohen Defizite der Gemeinden im Landkreis Goslar zu finden ist. Wir werden eine Verwaltungsreform vorschlagen, die die Verwaltungskosten senkt und die Landeszuweisungen erhöht. Wir sehen einen Vorteil von ca. 35 Millionen Euro pro Jahr.
Als weiteren Programmpunkt hat sich sehr schnell die AfD herauskristalisiert: Die Bürger von Bad Harzburg wollen aufgrund der historischen Erfahrungen (Harzburger Front) die AfD im Bündheimer Schloss nicht haben. Einen konkreten Lösungsvorschlag dazu findet man in unserem Programm.
Und dann ist da noch das Thema Transparenz. Wir glauben, dass die Geheimniskrämerei der aktuellen Verwaltung einer der Gründe für so manchen Streit in der Stadt ist. Da es in Niedersachsen kein Transparenzgesetz gibt, werden wir für Bad Harzburg nach der Wahl das Transparenzgesetz von Hamburg anwenden. Das ist fortschrittlich und kann in Niedersachsen legal gut umgesetzt werden (Informationsfreiheit).
