Die Bürger haben Angst vor einer Verschlankung der Verwaltung im Landkreis Goslar. Sie haben Angst, dass sie künftig für jeden Anlass nach Goslar fahren müssen. Dazu haben wir die Fakten augearbeitet:
Die Situation im Einzelnen
Der Landkreis Goslar erbringt bereits heute zahlreiche klassische Verwaltungsleistungen unmittelbar für die Bürger der kreisangehörigen Städte und Gemeinden.
- Familie, Kinder und Jugend
- Sozialleistungen
- Pflege, Behinderung und Betreuung
- Fahrzeuge und Führerscheine
- Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht
- Bauen und Wohnen
- Gesundheit
- Schulen und Bildung
- Sicherheit und Ordnung
- Verbraucherschutz und Veterinärverwaltung
Der entscheidende Punkt für die Frage der Bürgernähe ist also, dass der Landkreis Goslar bereits heute eine zentrale Bürgerverwaltung für den gesamten Landkreis ist.
- Elterngeld
- Sozialhilfe
- Jugendhilfe
- Führerscheine
- Kfz-Zulassungen
- Einbürgerungen
- Baugenehmigungen
- Gesundheitsverwaltung
All das und zahlreiche weitere Leistungen werden schon heute nicht in sieben Rathäusern, sondern bereits zentral durch den Landkreis bearbeitet.
Die Reform würde deshalb nicht erstmals eine völlig neue Zentralverwaltung schaffen. Sie würde die bereits bestehende zentrale Kreisverwaltung mit den heute noch parallel betriebenen Stadtverwaltungen organisatorisch zusammenführen.
Die Lösung
Wir stellen uns Videokabinen im Bürgerservicebüro vor. Der Bürger weist sich zunächst bei einem Mitarbeiter des Servicebüros (die bleiben ja bestehen!!) aus, und dann kann er in einer Videokabine mit dem zuständigen Mitarbeiter in Goslar sprechen.
Wir haben das während Corona alle lernen müssen – und man kann das super einfach realisieren. Auch dazu muss man sich natürlich im Landkreis abstimmen, – aber das wäre jedenfalls der Vorschlag der Bürgerliste Bad Harzburg.
