Bad Harzburg ist zu klein für eine eigene, vollständige Verwaltung! Der Ist-Zustand besteht aus einem vollständigen Rathaus mit allen Funktionen für eine Gemeinde mit 22.000 Einwohnern. Dafür fehlt in Zukunft sowohl der Nachwuchs als auch das Geld.
Verwaltung verschlanken
Folgende Stellen werden wir als erstes abschaffen, wenn wir im Rat dazu entscheiden können:
- Erster Stadtrat = noch besetzt bis 2028, Besoldungsgruppe A16
Diese Position ist ein Wohlstandszopf, der nicht mehr zeitgemäß ist – mal abgesehen davon, dass der Amtsinhaber das Thema Giganetz genauso vergeigt hat, wie seinerzeit das Thema Baugebiete in Westerode. Ok – das neue Logo der Stadt, das er für 12.000 Euro beschafft hat, das finden wir klasse 😉
- Hauptabteilungsleiter Bürgermeisteramt = derzeit unbesetzt, vermutlich Besoldungsgruppe A15
Das Rathaus scheint schon einige Zeit ohne diese Stelle zu funktionieren, weil es nicht gelingt, die Stelle neu zu besetzen. Der Führungsstil von Klaus Marwede braucht diese Stelle nicht. Er würde sich im Gegenteil von dieser Stelle eher gestört fühlen, weil dort normalerweise ein Filter zwischen der Verwaltung und dem Bürgermeister entsteht.
Allein diese beiden Stellen zu streichen spart dem Steuerzahler ca. 170.000 Euro im Jahr. Und wir werden die Arbeit ganz sicher trotzdem schaffen.
Fusion mit Goslar
Wir gehen wir davon aus, dass eine Fusion langfristig bis zu 6 Millionen Euro an Personalkosten einspart. Ferner entsteht so eine größere Stadt, die mit höheren Zuwendungen vom Bund und vom Land rechnen kann. Diesen zusätzlichen Faktor können wir noch nicht 100%ig korrekt darstellen.
kreisfreie Stadt Goslar
Als sehr langfristige Lösung stellen wir uns eine kreisfreie Stadt nach dem Vorbild von Salzgitter vor. Die kreisfreie Stadt Goslar hätte knapp 140.000 Einwohner und würde durch Zuweisungen von Bund und Land noch mal ganz erheblich besser gestellt, als es bei der „kleinen Fusion“ von Goslar mit Bad Harzburg der Fall wäre. Das Gesamtvolumen dieser Maßnahme würde die Defizite der Haushalte im gesamten Landkreis Goslar beseitigen.
Besonders spannend wird die Betrachtung der KTW.
Dort allein werden 2 Millionen Euro im Jahr verbrannt.
