Die finanzielle Lage unserer Kommunen und des Landkreises ist am Limit. Ein offiziell beschlossenes Kreis-Defizit von fast 16 Millionen Euro für 2026 zeigt: Das aktuelle System ist am Ende. Und da kommen die Defizite der Städte noch hinzu. Hier ist die verifizierte Bestandsaufnahme:

Kommune / Einheit Defizit laut Haushaltsplan (ca.) Quelle / Status
Landkreis Goslar 15.800.000 € 2026
Stadt Goslar 5.800.000 € 2025/2026
Bad Harzburg 5.578.600 € 2026
Clausthal-Zellerfeld 10.699.471 € 2026
Seesen 2.100.000 € 2025/2026
Langelsheim 3.200.000 € 2025
Braunlage / Übrige 2.500.000 € 2025
GESAMTSUMME DEFIZIT 43.678.071 €

Die Zahlen sind sie nicht ganz homogen (2025 / 2026), – aber wir machen gemeinsam über 40 Millionen kaputt – in einem einzigen Jahr! Mit ca. 138.000 Menschen im Gebiet des Landkreises Goslar!

Damit dürfte klar sein, dass wir ein gigantisches Problem haben! Unser Geld versickert in doppelten Strukturen und der Bürokratie der Kreisumlage. Wir brauchen eine mutige Strukturreform in zwei Stufen.


1. Goslar und Bad Harzburg fusionieren

Der erste Schritt ist die logische Verbindung zweier Partner auf Augenhöhe. Durch den Zusammenschluss von Goslar (51.000 Einw.) und Bad Harzburg (22.000 Einw.) entsteht ein neues Mittelzentrum mit über 73.000 Einwohnern.

  • Vorteil Bad Harzburg: Die Stadt profitiert sofort von der „Einwohnerveredelung“. Im niedersächsischen Finanzausgleich wird ein Einwohner einer 70.000er-Stadt mit einem deutlich höheren Faktor gewichtet als in einer 20.000er-Gemeinde. Das bedeutet: Mehr Geld vom Land für die gleiche Anzahl an Bürgern.
  • Kostensenkung: Die Zusammenlegung von Spezialämtern (IT, Personal, Rechnungsprüfung) spart eklatant Verwaltungskosten. Wir brauchen nicht zwei Führungsebnen für dieselben Aufgaben.

2. Alle Kommunen im Landkreis fusionieren

In der zweiten Stufe ziehen die weiteren Gemeinden nach. Das Ziel: Eine geschlossene Verwaltungseinheit für den gesamten Wirtschaftsraum Goslar.

Warum das Sinn ergibt: Kleine Gemeinden wie Braunlage oder Liebenburg können die hohen Fixkosten einer modernen Verwaltung kaum noch allein tragen. Ein Verbund verteilt diese Lasten. Wir beenden die Kleinstaaterei und nutzen Ressourcen wie Bauhöfe oder Digital-Zentren gemeinsam hocheffizient.


3. Eine kreisfreie Stadt mit ca. 138.000 Einwohnern

Das Endziel ist die Kreisfreiheit – das Modell Salzgitter. Mit ca. 138.000 Einwohnern vereint die neue Stadt die Aufgaben von Kommune und Landkreis in einer Hand. Während wir aktuell ein Gesamtdefizit von über 35 Mio. € „verwalten“, würde eine kreisfreie Stadt durch den Wegfall der Umlage-Bürokratie und massiv höhere Zuweisungen vom Land finanzielle Spielräume gewinnen, die heute undenkbar sind.

Wir sparen nicht am Bürger, sondern am Apparat.


Die Prognose: Über 49 Millionen Euro neues Potenzial

Was bedeutet das konkret in Euro und Cent? Wenn wir die Effekte der Einwohnerveredelung (Zuweisungen vom Land) und die Einsparungen in der Verwaltung kombinieren, ergibt sich eine gewaltige Hebelwirkung für unsere Region (Zahlen noch ungenau – siehe Fußzeile):

Reformstufe Jährlicher Hebel Haushaltsplan (Summe)
Status Quo 0 € – 35,6 Mio. € (Tiefrot)
1. Fusion GS + BHA + 14,3 Mio. € – 21,3 Mio. € (Entlastung)
2. Kreisfreie Stadt (138k) + 49,8 Mio. € + 14,2 Mio. € (Handlungsfähig!)

Wie setzen sich diese Zahlen zusammen?

  • Einnahme-Effekt: Als kreisfreie Stadt über 100.000 Einwohner (Modell Salzgitter) steigt der Faktor im Finanzausgleich auf das Maximum. Das bringt ca. 30,3 Mio. € zusätzlich vom Land Niedersachsen.
  • Verwaltungs-Synergien: Durch den Wegfall der Doppel-Strukturen (Kreishaus vs. zehn Rathäuser) und die Zentralisierung von IT und Spezialämtern sparen wir konservativ gerechnet ca. 12 Mio. € Personal- und Sachkosten.
  • Effizienzgewinn: Der Wegfall der Umlage-Bürokratie und die direkte Steuerung der Kreisaufgaben (Schulen, Soziales) bringt weitere 7,5 Mio. € an Optimierungspotenzial.

„Die Fusion ist kein Sparprogramm zu Lasten der Bürger, sondern ein Einnahme-Programm zu Lasten der Bürokratie. Wir holen uns das Geld zurück, das uns durch die Zersplitterung aktuell verloren geht.“


Fazit: Vom Sorgenkind zum Kraftzentrum

Während wir aktuell ein Gesamtdefizit von über 35 Mio. € „verwalten“, würde die neue kreisfreie Stadt durch den Wegfall der Umlage-Bürokratie und massiv höhere Zuweisungen vom Land finanzielle Spielräume gewinnen, die heute undenkbar sind.


Die Zahlen stammen alle von Gemini und von chatGPT 40.
Die Zahlen sind noch nicht völlig homogen (2025/2026)
Die Zahlen können dadurch in kleinen Details falsch sein.
Aber der Hebel ist enorm. Soviel steht fest!